KDOF – Kommandofunkfahrzeug
Mobile Einsatzleitung auf dem neuesten Stand
Das KDOF ist kein Löschfahrzeug – es ist das Führungsfahrzeug der Feuerwehr Wolfurt. Es bringt die Einsatzleitung rasch an die Einsatzstelle und stellt dort die nötige Arbeitsumgebung für Lageführung, Koordination und Kommunikation bereit.
Wofür ist ein KDOF da?
Ein gutes Lagebild und klare Kommunikation sind im Einsatz entscheidend – für die Sicherheit der Einsatzkräfte ebenso wie für eine effiziente Hilfe. Das KDOF unterstützt genau diese Aufgaben: direkt an der Einsatzstelle, vom ersten Moment an.
- Erkundung und Aufbau eines strukturierten Lagebilds
- Koordination und Führung von Einheiten an der Einsatzstelle
- Kommunikation mit der Leitstelle (RFL Feldkirch) und eingesetzten Kräften
- Dokumentation der Einsatzmaßnahmen für Nachvollziehbarkeit und Nachbesprechung
- Unterstützung bei komplexen oder länger andauernden Lagen
- Koordination beim Einsatz mehrerer Feuerwehren gemeinsam
Kein Löschfahrzeug – ein Führungsfahrzeug
Das KDOF führt keine Löschmittel mit. Sein Alleinstellungsmerkmal ist die Ausstattung für Führung, Lageführung und Kommunikation. Damit ergänzt es das Löschfahrzeug-Konzept der Feuerwehr Wolfurt und ist besonders bei größeren oder länger andauernden Lagen unverzichtbar.
Besatzung
Bei Einsätzen im Ortsgebiet besteht die Besatzung aus dem Einsatzleiter, den Zugsführern sowie je nach Lage einem Funker und einem Lageführer.
Ausstattung im Detail
Gesamtansicht
Das KDOF basiert auf einem modernen Transporter-Fahrgestell und ist als Feuerwehr-Spezialfahrzeug ausgebaut. Kompakte Abmessungen ermöglichen auch in engen Einsatzstellen einen guten Aufstellungsbereich.
Mobiler Führungsarbeitsplatz
Der Innenraum ist als vollwertiger Arbeitsplatz für die Einsatzleitung ausgeführt. Monitore, digitale Lagekarten, Dokumentation und Funkgeräte sind parallel nutzbar. Die Kommunikation bleibt in jeder Lage stabil und übersichtlich.
Außenarbeitsplatz mit Markise
Eine ausfahrbare Markise schafft einen wettergeschützten Außenbereich. Gerade bei längeren Einsätzen oder wenn mehrere Personen gleichzeitig an der Lageführung beteiligt sind, ist dieser Bereich ein echter Vorteil – Besprechungen und Koordination auch außerhalb des Fahrzeugs.
Strukturiertes Heck
Im Heck ist die Beladung in Boxen und Modulen logisch organisiert. Wichtige Materialien für Einsatzleitung und Absicherung sind unter Zeitdruck sofort griffbereit – ohne langes Suchen. Ein klar strukturiertes System ist besonders entscheidend, wenn mehrere Funktionen gleichzeitig laufen.
Fahrzeugdaten
| Fahrzeugtyp | KDOF – Kommandofunkfahrzeug |
| Fahrgestell | Moderner Transporter |
| Gesamtgewicht | ca. 3,8 Tonnen |
| Erforderlicher Führerschein | Klasse C oder Feuerwehrführerschein (bis 5,5 t) |
| Funk | TETRA-Digitalfunk |
| Indienststellung | Jänner 2026 |
| Vorgängerfahrzeug | KDO-Fu (Mercedes-Benz Sprinter, 2003–2026) |
Hinweis zum Führerschein
Durch die spezielle Ausstattung bringt das KDOF ein Gesamtgewicht von rund 3,8 Tonnen mit sich. Zum Lenken wird der Führerschein Klasse C oder der Feuerwehrführerschein (bis 5,5 t) benötigt. Der normale PKW-Führerschein (Klasse B) reicht damit nicht aus.
Ausbildung und Einweisung
Damit das KDOF im Einsatz optimal genutzt werden kann, sind Einweisungen und Schulungen fester Bestandteil der Einführung. Neben den Fahrzeugdetails wird insbesondere die digitale Lageführung und die technische Ausstattung vorgestellt – damit möglichst viele Kameradinnen und Kameraden die Abläufe kennen.